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In den Medien


Radiobeitrag Podcast zum 4. Welt-Pankreaskrebstag am 16.11.2017

 


News by World Pancreatic Cancer Coalition
Member Profile: TEB e.V. Selbsthilfe (Germany)

Jul 10, 2017

Mitglieder-Profil: TEB e.V. Selbsthilfe (Deutschland)

Betroffene und Angehörige mit einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung zu unterstützen, sie über die Erkrankung aufzuklären, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen – mit dieser Absicht gründete Katharina Stang 2006 in Baden-Württemberg die TEB e.V. Selbsthilfe. TEB steht für Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Seit über zehn Jahren wird die bundesweit aktive Gruppe mit Sitz in Ludwigsburg von Katharina Stang als 1. Vorsitzenden geleitet. Sie arbeitet eng mit einem wissenschaftlichen Beirat aus führenden deutschen Gastroenterologen und Onkologen zusammen.

Katharina Stang und ihrem Team ist es ein Herzensanliegen, Betroffenen und ihren Angehörigen durch den persönlichen Kontakt und hilfreiche Informationen weiterzuhelfen. „Wir hören zu – Wir helfen – Wir beraten – Wir begleiten – Wir unterstützen“: Dieses Credo fasst die Arbeit von TEB zusammen, die sich durch eine Vielzahl unterschiedlicher Angebote und Initiativen auszeichnet. Regelmäßige Gruppentreffen, Informationsveranstaltungen, persönliche Ratgeber, Beratungsgruppen für Angehörige, Ärzte- und Patienten-Seminare, ein medizinischer Expertenrat via Telefon, Krankenhausbesuche und soziale Aktivitäten, wie gemeinsames Kochen und Workshops mit den Betroffenen, zählen zu den wichtigsten Aktivitäten der Patientenorganisation. Darüber hinaus stellt die Gruppe eine Fülle von Materialien wie Info-Mappen, Broschüren und ein regelmäßig erscheinendes Mitgliedermagazin zur Verfügung, welche die Informationen der TEB Webseiten sinnvoll ergänzen.

Seit den Anfängen engagiert sich TEB darüber hinaus als aktives Mitglied innerhalb der World Pancreatic Cancer Coalition (WPCC) und war dabei, als der 1. Welt-Pankreaskrebstag aus der Taufe gehoben wurde. „Der weltweite Aktionstag, den wir 2017 bereits zum vierten Mal organisieren, ist die wichtigste Initiative, die wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben, und sorgt weltweit für mehr Aufmerksamkeit und Aufklärung“, sagt Katharina Stang. „Wir sind stolz darauf, Deutschland innerhalb der Koalition zu vertreten und schätzen den Austausch mit Gruppen aus anderen Ländern und das Wissen, dass wir alle für ein gemeinsames Ziel kämpfen – durch mehr Forschung und Aufklärung Pankreaskrebs besser behandel- und hoffentlich irgendwann heilbar zu machen.“


Weiterführende Links:

TEB-Germany_Chairwoman-Katharina-Stang.jpg

Foto: Michael Fuchs, Fotografie
TEB e.V. Selbsthilfe wurde 2006 von Katharina Stang in Deutschland gegründet

TEB-Germany_Group-meetings.jpg

Foto: TEB e.V.
TEB e.V. Selbsthilfe veranstaltet regelmäßig Gruppentreffen für Menschen mit Pankreaskrebs

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2016

Vortrag Ernährung von Frau Dr. rer. med. Kathleen Kraft am 17.11.2017 in der Musikhalle Ludwigsburg

Ausschnitte Info-Tag Welt-Pankreaskrebstag am 17.11.2016 in der Musikhalle Ludwigsburg

Bauchspeicheldrüsenkrebs - wenig bekannt, wenig beachtet - Bericht von Prof. Dr. med. Bodo Klump

„Bauchspeicheldrüsenkrebs – wenig bekannt, wenig beachtet“ – dies war das Motto des dritten Welt-Pankreaskrebs-Tages.
Bericht von Prof. Dr. med. Bodo Klump

Auf Initiative und organisiert von Frau Katharina Stang, der Gründerin und Vorsitzenden der Selbsthilfeorganisation  „Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse TEB e.V.“, fand die zentrale deutsche Veranstaltung dieses weltweiten Ereignisses heuer am 17. November in der Ludwigsburger Musikhalle statt. 
Warum dieser Tag? Weil wir uns nicht abfinden wollen und dürfen mit der weiterhin schlechten Prognose der oft tödlichen Erkrankung „Bauchspeicheldrüsenkrebs“. Weil wir wissen, dass es auch eines breiten Bewusstseins in unseren Gesellschaften über diese Krankheit und ihren Verlauf bedarf, um Fortschritte in Wissenschaft und klinischem Alltag zu bewirken. Weil wir wissen, dass auch in den besten Gesundheitssystemen unserer Welt Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs Rat und Beistand außerhalb von Krankenhäusern und Arzt-Praxen suchen. 
Die Welt sieht lila – und Ludwigsburg sah lila am 17. November: über 100 Interessierte und Betroffene waren in die Ludwigsburger Musikhalle gekommen, um sich anhand von Experten-Vorträgen und Organ-Modellen, an Informationsständen und in vielen Gesprächen mit Betroffenen, ehrenamtlichen Unterstützern von „TEB e.V.“ und Referenten zu informieren – wie man die Krankheit früh und früher erkennt, wie man sie richtig einordnet und therapiert, wie sich mit den Folgen einer Therapie der Alltag meistern lässt und nicht zuletzt: wo man Rat, Hilfe und Beistand erhält, wenn man fürchtet, mit seiner Erkrankung nicht mehr weiter zu wissen.
Ein mehr als erfolgreicher Tag, der ohne Zweifel vielen Menschen wieder ein bißchen mehr Wissen über die Krankheit „Bauchspeicheldrüsenkrebs“ und sehr viel mehr Kraft bei deren Bewältigung hat bieten können.
Namens des gesamten ärztlichen Beirats danke ich Frau Stang, Herrn Stang und dem gesamten Team von „TEB e.V.“ herzlich für die Organisation eines Tages, der Bauchspeicheldrüsenkrebs ein wenig bekannter und ein wenig mehr beachtet sein lassen wird

Prof. Dr. Bodo Klump
Paracelsus-Krankenhaus Ruit
im Dezember 2016

In den Medien

Pressemitteilung

Informationsveranstaltung zum dritten Welt-Pankreaskrebstag in der Musikhalle Ludwigsburg

Bauchspeicheldrüsenkrebs: kaum bekannt, wenig beachtet

pressemitteilung2016.jpgLudwigsburg, 3. November 2016. Am 17. November 2016 jährt sich der Welt-Pankreaskrebstag zum dritten Mal. Über verschiedenste Aktionen solidarisieren sich an diesem Datum weltweit Patientenorganisationen mit den Betroffenen. In Deutschland gehört die Selbsthilfe Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse e.V. (TEB e.V.) zu den führenden Patientenvertretungen. Zum Welt-Pankreaskrebstag veranstaltet der TEB e.V. in der Musikhalle Ludwigsburg einen Informationstag, der sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte richtet. Renommierte Experten werden zwischen 10 und 17 Uhr zum Austausch über die Erkrankung Rede und Antwort stehen. An einem übergroßen Bauchspeicheldrüsenmodell werden sie das Organ beschreiben und dessen Funktion für den Körper erläutern. Zudem wird es Live-Schaltungen zu Patientenvertretungen in anderen Ländern geben, die ihre eigenen Maßnahmen anlässlich des Welt-Pankreaskrebstages vorstellen. Eröffnet wird die Veranstaltung von Steffen Bilger, MdB.

Unspezifische Symptome sorgen für eine späte Diagnose
Jedes Jahr erkranken etwa 16.500 Menschen an einem Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom genannt. Fast genauso viele versterben jährlich an der Erkrankung. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen, und die Zahl der Neuerkrankungen steigt. „2030 wird das Pankreaskarzinom voraussichtlich die zweittödlichste Krebserkrankung sein“, betont Prof. Dr. Karel Caca, Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik I, Klinikum Ludwigsburg. Aber was macht die Erkrankung so gefährlich? „Die Patienten verspüren oft erst Symptome, wenn eine heilende Therapie nicht mehr möglich ist. Die Erkrankung ist dann schon sehr weit fortgeschritten und hat häufig bereits Metastasen gebildet“, erklärt Caca. Viele Beschwerden seien zudem unspezifisch, und nicht selten würden zunächst andere, falsche Diagnosen gestellt. „Schmerzen im mittleren Rückenbereich veranlassen viele Patienten, zuerst einen Orthopäden aufzusuchen, der die Symptome behandelt. Die Erkrankung wächst dann im Stillen unbehandelt weiter“, beschreibt Prof. Dr. Bodo Klump, Chefarzt Paracelsus-Krankenhaus Ruit, Ostfildern, den Diagnoseweg vieler Patienten.

„Unser wichtigstes Ziel ist die Aufklärung über eine schwer-wiegende Erkrankung, die in der öffentlichen Wahrnehmung kaum stattfindet. Dabei ist Bauchspeicheldrüsenkrebs eine der tödlichsten Krebsarten, und so gut wie nie können die Patienten auf Heilung hoffen“, erklärt Katharina Stang, 1. Vorsitzende des TEB e.V. auf einer Pressekonferenz zum Welt- Pankreaskrebstag im Residenzschloss in Ludwigsburg.

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Im Alltag macht sich eine gesunde Bauchspeicheldrüse nicht bemerkbar. Wohl auch deshalb ist sie ein stark unterschätztes Organ, obschon sie lebenswichtige Funktionen übernimmt. Zum einen versorgt sie den Menschen mit Insulin und Glukagon. Das sind Hormone, die maßgeblich an der Blutzuckerregulierung beteiligt sind. Ist diese Funktion beeinträchtigt, leiden die betroffenen Personen zum Beispiel an einem Diabetes. Zum anderen produziert die Bauchspeicheldrüse Verdauungsenzyme für den Darm, die Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette spalten.

„Wir verdanken dem etwa 15-20 cm großen Organ, das nur bis zu 70 Gramm wiegt, damit einen wichtigen Teil unserer Nährstoffversorgung“, erläutert Klump.

 

Einzige Chance auf Heilung: die Operation
Die einzige Chance auf Heilung besteht, wenn Bauchspeicheldrüsenkrebs früh diagnostiziert wird. „Das ist zwar selten der Fall, aber wenn, dann stehen einem erfahrenen Chirurgen Methoden zur Verfügung, um vom Krebs betroffene Teile der Bauchspeicheldrüse zu entfernen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Schiedeck, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Klinikum Ludwigsburg. „Je nach Befall müssen wir nur einen Teil oder die ganze Bauchspeicheldrüse entfernen.“ Kommen die Patienten für eine Operation nicht mehr infrage, werden sie mit einer oder mehreren Chemotherapien behandelt. Diese können die Überlebenszeit der Patienten verlängern, „nicht selten aber für den Preis beträchtlicher Nebenwirkungen“, sagt Stang.

Der Bedarf nach neuen Früherkennungs- und Therapiemöglichkeiten für Bauchspeicheldrüsenkrebs ist also hoch. Mit seiner Informationsveranstaltung am 17. November in der Musikhalle Ludwigsburg möchte der TEB e.V. über Versorgungslücken aufklären und für eine unterschätzte Erkrankung sensibilisieren. „Es liegt noch viel Arbeit vor uns, bis Bauchspeicheldrüsenkrebs als das gesehen wird, was es ist: eine tödliche Erkrankung, die gesellschaftlich hochrelevant ist und bedeutende Fortschritte in der Forschung und in der Patientenversorgung braucht“, erklärt Stang.

 

Residenzschloss Ludwigsburg erstrahlt in Lila
Ein Zeichen für Aufklärung setzt auch das Residenzschloss Ludwigsburg, das am Welt-Pankreaskrebstag wie viele andere Gebäude deutschlandweit in Lila, der Signalfarbe des Jahrestages, erstrahlt. „Wir freuen uns, die wertvolle Arbeit vom TEB in dieser Weise zu unterstützen und rufen gerne dazu auf, am 17. November ebenfalls ein ähnliches Signal der Solidarität zu senden“, sagt Stephan Hurst, Leiter der Schlossverwaltung und Gastgeber der Pressekonferenz.

 

** ENDE **



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Bauchspeicheldrüsenkrebs - wenig bekannt, wenig beachtet



2015

 Erster Welt-Pankreaskrebstag - TEB e.V Selbsthilfe ist dabei

Wir alle engagieren uns

Wir alle engagieren uns im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs, indem wir dazu beitragen, die Öffentlichkeit über die Erkrankung aufzuklären und vor allem für die sehr geringen Überlebensraten zu sensibilisieren.

Bauchspeicheldrüsenkrebs weist eine der geringsten Überlebensraten aller Krebserkrankungen auf. Das ist eine nur wenig bekannte Tatsache, an der sich in den letzten 40 Jahren nicht viel geändert hat. Unsere feste Überzeugung ist es, dass ein jährlicher Welt-Pankreaskrebstag dazu beitragen kann, das öffentliche Bewusstsein für die Erkrankung zu steigern und den notwendigen Wandel und entsprechendes Umdenken in den Fokus zu stellen.

Der erste Welt-Pankreaskrebstag wurde von einer Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten begleitet. So gibt es unter anderem Internetseiten mit vielen Hintergrundinformationen sowie eine Social-Media-Kampagne in mehreren Sprachen und Ländern. Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für die Erkrankung Bauchspeicheldrüsenkrebs international zu steigern, und dabei ein starkes Fundament für die Zukunft zu legen.

Wer uns dabei unterstützen möchte, kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, um gemeinsam das Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs auf die globale Agenda zu setzen.

Katharina Stang
1. Vorsitzende TEB Selbsthilfe e. V.

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